Vereinsfuehrung

Der Lebenszyklus des freiwilligen Engagements

Systematisches Ehrenamtsmanagement im Sportverein

Der Lebenszyklus des freiwilligen Engagements stellt eine Arbeitsgrundlage und Orientierungshilfe für Vereine dar, die sich dem Thema Ehrenamt systematisch nähern möchten. Denn aufgrund veränderter Lebensweisen der Menschen ist eine gezielte und strukturierte Engagementsförderung im Verein notwendig, um als Verein attraktiv für ehrenamtliches Engagement zu sein.

Der Lebenszyklus besteht aus 10 Schritten zur Förderung von ehrenamtlichem Engagement in Sportvereinen in NRW und ist in vier Phasen untergliedert, die jede*r Ehrenamtliche in ihrer*seiner Tätigkeit durchläuft. Der Zyklus beginnt beim anfänglichen Interesse, geht über den Einstieg und die Bindung sowie die Entwicklung des Tätigkeitsbereiches bis zur Beendigung des Engagements. Aus den Phasen lassen sich die Bedürfnisse für jede*n Freiwillige*n und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Verein ableiten. In jeder Phase sind unterschiedliche Teilaufgaben verankert, die für den Sportverein in Summe die Grundlagen für eine aktive und zielgerichtete Engagementstrategie darstellen. Eine engagementfreundliche Organisationskultur ist die Voraussetzung für den Erfolg im Verein. 

In Abhängigkeit von der Situation im Verein können alle 10 Schritte nacheinander durchleuchtet und bearbeitet oder aber auch nur gezielt die Schritte ausgewählt werden, auf die der Verein sich fokussieren möchte.

Quellen:

Handbuch Initiative Ehrenamt – Systemisches Ehrenamtsmanagement im Sportverein, LSB NRW

Freiwillig macht Schule (Hrsg.):Koordination von Freiwilligentätigkeit an Berliner Schulen. Ein Leitfaden. Berlin, 2012.

Steinbach, Dirk: Förderung von ehrenamtlichem Engagement im Sportverein. FÜHRUNGS-AKADEMIE des Deutschen Olympischen Sportbundes.