Vereinsentwicklung

Weitere Strukturelemente der öffentlichen Sportverwaltung

Kultusministerkonferenz der Länder

Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss, der für Bildung und Erziehung, Hochschulen und Forschung sowie kulturelle Angelegenheiten zuständigen Minister bzw. Senatoren der Länder.
Nach dem Grundgesetz liegen die Zuständigkeiten für das Bildungswesen und die Kultur im Wesentlichen bei den Ländern (sog. Kulturhoheit der Länder). Die Kultusministerkonferenz behandelt nach ihrer Geschäftsordnung "Angelegenheiten der Kulturpolitik von überregionaler Bedeutung mit dem Ziel einer gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung und der Vertretung gemeinsamer Anliegen".
Das Sekretariat gliedert sich in einzelne Abteilungen. Dazu gehören neben den Abteilungen, die der Koordinierungsarbeit der Kultusministerkonferenz dienen (Schulen/ Auslandsschulen/ Fort- und Weiterbildung, Hochschulen/ Wissenschaft/ Kultur) eine Abteilung für Allgemeine Dienste (u. a. Statistik und Dokumentation), eine Abteilung für Internationale Angelegenheiten sowie die Abteilungen für besondere überregionale Dienste, nämlich der Pädagogische Austauschdienst und die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen. Hinzu kommen die Zentralstelle für Normungsfragen und Wirtschaftlichkeit im Bildungswesen sowie die dem Sekretariat angegliederte Geschäftsstelle für die überregionale Studienreform. Im Sekretariat sind derzeit über 200 Mitarbeiter beschäftigt.

2004 kündigte Niedersachsen den Staatsvertrag, auf dem die Tätigkeit und Finanzierung dieses Sekretariats beruht, zum Ende des Jahres 2005. In der Öffentlichkeit wurde dies verkürzt als "Kündigung der KMK" rezipiert. Inzwischen ist durch Ministerpräsidentenbeschluss gesichert, dass das Sekretariat über 2005 hinaus mit verringertem Etat fortbestehen wird.

Hier finden Sie Broschüren, Infopapiere und andere Informationen.

Wie funktioiert die Sportförderung in Deutschland?

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